Geplante Schutzwaldzerstörung bei Kaufbeuren + Germaringen jetzt in facebook und im Literatur-Blog Bayern

Kaufbeuren/Germaringen – Die aktuelle Ausgabe von Ganghofer aktuell 9/2010 berichtete vor dem literaturhistorischen Hintergrund auch über die umweltrelevanten Dimensionen des Waldes. Im Mittelalter… war es so, dass auch der Wald vor allem ein Macht-Instrument der seinerzeit feudal bzw. absolutistisch herrschenden Klasse war, indem diese Kreise die wesentlichen Lebens- und Schutzgrundlagen, die der Wald den Menschen bot, der notleidenden Allgemeinheit entzogen haben. Gleichzeitig legten die damals „Mächtigen“  aber auch die Grundlagen für die sich im weiteren Verlauf der Geschichte entwickelnde Protesthaltung der Menschen, die über die nachfolgenden Umwälzungen die Auflösung des feudalstaatlichen Systems im Verlaufe des 18. Jahrhunderts erreichen konnten…

„Wald-Analogie“ zur neuesten Zeit – dargestellt am anachronistischen Planungs-Beispiel  „Reifträgerweg“ der Stadt Kaufbeuren und der Gemeinde Germaringen

Eine gewisse „Wald-Analogie“ soll soeben in der ehemaligen freien Reichsstadt Kaufbeuren und in der Nachbargemeinde Germaringen am Reifträgerweg (RTW) entstehen. Hier sind es einflussreiche Kreise, teilweise mit aktiven oder ehemaligen Mandatsträgern, die Wald – nach erfolgter (Straßen-)Erschließung – mit erheblichen Gewinnaussichten in Bauland umwandeln können – und dies, obwohl in nahegelegenen, völlig waldfreien Gebieten eine Bauland-Erschließung ohne jegliche (Schutz-)Wald-Zerstörung leicht und vor allem umweltgerecht im Zeitalter des Klimaschutzes und der Agenda21 „zeitgemäß“ vorgenommen werden könnte.

Das Waldgebiet würde – wenn sich die hinter Planung stehenden Kreise durchsetzen sollten – in einer Form unseres auch (Grundstücks-)spekulationsgeprägten 21. Jahrhunderts den vielfachen Schutzwald- und sonstigen Gemeinwohl-Interessen der Allgemeinheit entzogen werden.

Über die Bauleitplanung am RTW bei Kaufbeuren und Germaringen lässt sich dies mit einer durchaus analogiereifen Erscheinungsform des 21. Jahrhunderts und zwar konkret mit der hier beabsichtigten, jedoch nicht abwägungsgerechten Absicht auf

„Umwandlung von Schutzwaldgebiet in Bauland“…

unter Entzug weiterer damit zusammenhängender Schutzgüter vor der Allgemeinheit (vgl. auch Art. 20 a GG…) sinnfällig darstellen und weiter vertiefend diskutieren…!

URL 1:

http://www.facebook.com/pages/Munchen-Germany/Literaturportal-Bayern/3855354512812

berichtet angesichts aktueller Planungen in Kaufbeuren, wonach „Schutzwald in Bauland umgewandelt“ werden soll:

„…Angesichts heutiger Planungen in Kaufbeuren, wonach Schutzwald in Bauland umgewandelt werden soll, immer noch aktuell…“

URL 2:

http://blog.literaturportal-bayern.de/2010/09/10/ludwig-ganghofer-und-der-bannwald/

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